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                                     Wiener Prater

Der Wiener Prater ist lustig und aufregend, gleichzeitig aber auch beschaulich und ruhig. Im wohl bekanntesten Teil des Wiener Praters, dem so genannten „Wurstelprater“, locken rund 250 Attraktionen, vom nostalgischen Ringelspiel bis zur hypermodernen Loopingbahn. Dazu gibt’s jede Menge Restaurants, Cafés, Imbissbuden und Biergärten. Im anderen, auch "Grüner Prater" genannten Gebiet, laden weite Liegewiesen, schattige Bäume und stille Wege zu langen und ausgedehnten Spaziergängen ein. Der "Grüne Prater"  war einst kaiserliches Jagdrevier und wurde von Kaiser Joseph II. für die Bevölkerung geöffnet. Schon damals siedelten sich hier die ersten Kaffeehäuser und Restaurants an.                                                                                                                        © Herbert Ortner, Wikimedia Commons                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   

 
                                     Wiener Riesenrad

Das ganzjährig geöffnete Riesenrad ist das Wahrzeichen Wiens und zählt zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Donaumetropole. Eine Rundfahrt mit dem Riesenrad bietet einen unverwechselbaren Blick über die Stadt - erst, wenn Sie mit dem Riesenrad gefahren sind, waren Sie wirklich in Wien! Es wurde 1896/97 vom englischen Ingenieur Walter Basset, anlässlich des 50. Thronjubiläums von Kaiser Franz Joseph I., erbaute und galt zu seiner Zeit als hochmodern.

 

 

© www.wienerriesenrad.com

 
                                            Stephansdom 

Obwohl der Stephansdom in den letzten Kriegstagen schwer beschädigt wurde, konnte er innerhalb von nur 7 Jahren wieder aufgebaut werden. Heute stellt der Stephansdom nicht nur ein wichtiges Kulturerbe dar, sondern ist auch ein beliebtes Ausflugsziel für Wienbesucher und ein Wahrzeichen Wiens. Über zwei Millionen Menschen besuchen den Stephansdom jährlich. Österreichs bedeutendstes gotisches Bauwerk, beherbergt eine Reihe von Kunstschätzen, die teilweise nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden können. Allen Besuchern sei unbedingt empfohlen, die 343 Stufen zur Türmerstube hinaufzusteigen, denn von dort genießt man eine herrliche Aussicht.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                         © David Monniaux, Wikimedia Commons

                                                                                                      

 
                                                Spanische Hofreitschule 

Was die hohe Schule der klassischen und traditionellen Reitkunst angeht ist die Spanische Hofreitschule die älteste Instutition Ihrer Art. Ausgebildet werden ausschließlich Lipizzaner-Hengste aus dem Bundesgestüt Piber. Im Rahmen von Galavorführungen erleben Besucher einzigartige Darbietungen in der schönsten Reithalle der Welt, welche einst errichtet wurde, um der adeligen Jugend Gelegenheit zum Reitunterreicht zu bieten. Im  Café Sacher in der Spanischen Hofreitschule ässt sich auch die berühmte Sachertorte genießen.

 
 

 
                                          Hofburg

Mehr als sieben Jahrhunderte lang wurde das riesige Reich der Habsburger-Kaiser von der Hofburg aus regiert.  An die damalige mittelalterliche Burg erinnert die gotische Burgkapelle, heutige Wirkungsstätte der Wiener Sängerknaben. Mit der Machtzunahme der Habsburger und der Vergrößerung ihres Herrschaftsgebietes wurde die Burg aus dem 13. Jahrhundert zur prachtvollen Residenz ausgebaut. Bei einem Besuch der Privatgemächer lassen sich Prunk und Pracht der damaligen Zeit bestaunen. Heute befinden sich in der Hofburg der Amtssitz des Bundespräsidenten sowie ein bedeutendes Kongresszentrum und zahlreiche Kunstsammlungen.                                                                                                                                                                 © Alexander Umbricht, Wikimedia Commons 


 

 
                                           Kaisergruft (Kapuzinergruft) 

Die Gruft wurde im Auftrag der Kaiserin Anna 1618 gebaut und seitdem 8 Mal vergrößert. Sie befindet sich unter der Kapuzinerkirche und ist für Angehörige des österreichischen Herrscherhauses bestimmt. 46 Mitglieder der Habsburger, darunter 12 Kaiser und 19 Kaiserinnen haben dort ihre letzte Ruhestätte gefunden. Der prachtvolle Doppelsarg für Maria Theresia und ihren Gemahl, Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen, ist besonders sehenswert. 

 

 © Rolf Süßbrich, Wikimedia Commons

 
                                          Donauturm

Der Fernsehturm, welcher 1964 anlässlich der Wiener Internationalen Gartenschau errichtet wurde, prägt seitdem das Wiener Stadtbild. Er ist 252 Meter hoch und liegt inmitten des Donauparks unweit der Donaucity. Vom rotierenden Aussichts-Restaurant in 170 Metern Höhe hat man eine hervorragende Aussicht auf Wiens Altstadt und den Wienerwald. 

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                         © mpiet, Wikimedia Commons

 
          Schloss Schönbrunn

Das Schloss Schönbrunn stellt eines der bedeutendsten Kulturgüter Österreichs dar und ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Wiens. Jährlich frequentieren rund 6,7 Millionen Menschen das Schloss und die Parkanlagen. Insgesamt hat das Schloss 1441 Räume von denen 45 besichtigt werden können. Hier erfahren Sie allerlei Interessantes über die Kaiserfamilie und erleben Geschichte hautnah, denn in den meist sehr prunkvollen Räumen wurden wichtige Konferenzen abgehalten und geschichtsträchtige Verträge unterzeichnet. In der Großen Galerie tanzte 1814/15 der Wiener Kongress und im Spiegelsaal musizierte Mozart als sechsjähriges Wunderkind.

1996 wurden das Schloss Schönbrunn und seine Gärten von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Diese Eintragung bestätigt weltweit die Bedeutung als barockes Gesamtkunstwerk.

Im Schlosspark befindet sich neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten auch der Tiergarten Schönbrunn, der älteste noch bestehende Zoo der Welt.

 
                           Naschmarkt

Ein Erlebnis der besonderen Art bietet der Naschmarkt, welcher schon seit Langem für sein internationales Flair bekannt ist. Hier findet man eine Vielzahl von Händler die eine große Auswahl an exotischen Früchte, Fleisch und Gemüse anbieten. Südlich des Naschmarkts findet jeden Samstag Wiens größter Flohmarkt statt. Händler sind hier nicht nur Privatpersonen, sondern auch Antiquitätenhändler.

                                                                            © Hieke, Wikimedia Commons


 
                          Karlskriche

Die Karlskriche ist einer der auffälligsten Sakralbauten Wiens und eine der bedeutendsten barocken (barockklassizistischen) Kirchen nördlich der Alpen. Spektakuläre Besonderheit ist eine Kuppel in Form eines verlängerten Ellipsoids. Die Karlskirche ist das letzte große Werk des barocken Stararchitekten Johann Bernhard Fischer von Erlach. Sie wurde im 18. Jahrhundert auf Grund eines Gelübdes von Kaiser Karl VI. während einer Pestepidemie errichtet.                                                                                                                                                                                  © Hieke, Wikimedia Commons

 
                          Nationalbibliothek   

Die Nationalbibliothek ist ein Geheimtipp in Wien. Die Bibliothek besitzt einen Prunksaal, welcher zu Recht als schönster Bibliothekssaal der Welt bezeichnet wird. Die ehemalige Hofbibliothek entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts als eigener Trakt der Kaiserresidenz Hofburg. Sie ist die größte Barock-Bibliothek Europas.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             © Oke, Wikimedia Commons

 
                       Hundertwasserhaus

Bewachsene Dächer, schiefe Wände, wellige Böden, ein farbenfroher Anstrich und kleine Balkone machen die Wohnanlage, die von dem Architekten Josef Krawina entworfen und von dem Maler Friedensreich Hundertwasser gestaltet wurde, zu einer architektonischen Besonderheit und zu einem Märchenschloss zwischen grauen, genormten Großstadthäusern. Seit seiner Eröffnung im September 1985  hat es sich zu einem Besuchermagneten entwickelt. Mehr als eine Million Besucher aus aller Welt haben das Hundertwasser Haus Wien als fixen Bestandteil ihre Wien-Rundfahrt eingeplant. Da das Haus bewohnt ist kann man es leider nur von außen besichtigen.
© Andrzej Barabasz , Wikimedia Commons

 


 
                                                                    Burgtheater

Eines der bedeutendsten Theater in Europa ist das Burgtheater in Wien. Es ist bis heute eine der ersten Adressen für deutschsprachige Schauspielkunst. Es wurde nach den Plänen von Gottfried Semper und Karl Freiherr von Hasenauer erbaut und 1948 bis 1955 nach schweren Kriegszerstörungen wiederhergestellt. Im Inneren findet man Malereien und Plastiken.

                                                                       

                                                                © Gryffindor, Wikimedia Commons


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